Raum 1: Vor der Kirche I Martyria in der City

Mitten in der Öffentlichkeit ist die Citykirche ein unscheinbarer und sichtbarer Ort zugleich, die Lebensräume von Menschen aktiv mitzugestalten, ohne aufdringlich zu sein.
Die Spitalskirche gehört zum Dom zu St. Jakob und hat lange Zeit den Dienst einer Kaplanei wahrgenommen. Seit 2018 nützt die Diözese Innsbruck diese Kirche unter dem Namen „Kirche im Herzen der Stadt" als Citykirche. Sie hat die Bestimmung als einladender, gastfreundlicher und offener Raum neue Formen von Gebet, Kultur, Musik und Kunst zu ermöglichen und für Menschen unserer Zeit Wege der Begegnung mit dem Glauben zu erschließen. Zu den Angeboten im Kirchenraum gibt es auch das ganze Jahr über Veranstaltungen und Begegnungen vor der Kirche „auf der Straße". Zudem dient die Spitalskirche als niederschwellige Begegnungsmöglichkeit mit Kirche für Passant*innen und Tourist*innen.
Das Martyrium (= Zeugnis) der Kirche im Herzen der Stadt will konfrontieren mit Fragen nach Hoffnung, Glauben und Liebe, will Menschen in ihren Sehnsüchten und Suchprozessen begegnen und Ort für sie sein, diesen Fragen und Prozessen einen Ausdruck zu geben.
Raum 2: Kirchenraum I Liturgie
Dem Wirken des Geistes einen Raum geben, durch Kunst, Musik, Spiritualität und Begegnung zu Menschen zu sprechen.
Citykirche gestaltet Lebensraum in der Öffentlichkeit mit und verändert sich dabei selbst – sie steht für eine Kirche im Wandel.
Um ihrer neuen Bestimmung als Citykirche heute gut entsprechen zu können, wurde die Kirche durch eine zeitgenössische Kunstintervention in zwei Räume geteilt. Peter Kogler hat die Glaswand gestaltet, die den Eingangs- und Begegnungsbereich vom liturgischen Raum trennt. Diese Kunstwand steht beispielhaft für die verbindende Spannung zwischen Tradition (Barockraum) und Gegenwart (Kunstwand), die sich durch den Kirchenraum zieht und auch in den unterschiedlichen Veranstaltungen durchscheint – von Kunstinstallationen und musikalischen Auftritten, über traditionelle und originelle Formen von Spiritualität, bis hin zu Begegnungsformen in Beichte, Agape oder offenem Gespräch.
Die Liturgie (= Feier des Volkes) der Kirche im Herzen der Stadt will aufnehmen, was Menschen an Ausdrucksformen in ihr finden, und die verbindende Spannung darin nutzen, um sich als Kirche weiterentwickeln zu können.
Raum 3: Aufenthaltsräume I Kononia in der City
Citykirche will gemeinschaftsstiftender Ort sein, der Begegnung ermöglichen will.
In verschiedenen Formen, der Agape nach besonderen Veranstaltungen, als Orte der Begegnung und des Zwiegesprächs, als Besprechungsräume für Gruppen, werden die Aufenthaltsräume der Kirche im Herzen der Stadt genutzt, um Gemeinschaft (= Koinonia) in der Kirche lebendig werden zu lassen.
Raum 4: Gesprächsräume I Diakonia in der City

Citykirche ist caritativ präsent über Kooperationen mit Sant' Egidio, die Freundschaft mit den Armen zu leben, mit der KfB und Missionarischen Pastoral in der Initiative zusammen.leben Spenden zu sammeln, und mit vielen anderen Gruppierungen einen ehrlichen und bewussten Blick auf brennende Fragen unserer Zeit zu schärfen (etwa den Klimawandel oder Gewalt an Frauen). Seit 2021 beherbergt die Spitalskirche auch die Gesprächsoase, eine Einrichtung, die v.a. den Dienst der Präsenz, des Zuhörens und des Gesprächs anbietet und Seelsorge für Menschen in verschiedensten Problemlagen ist, damit auch verschwiegener Leidensdruck im Trubel der Stadt einen Ort findet, gehört zu werden.
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