Hinführung 5.Sonntag der Osterzeit, 18.05.2025, Joh 13,31-33a.34-35.
Sr. Elisabeth Senfter, Pastoralassistentin der Universitätspfarre
Wir befinden uns in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten: 50 Tage, um uns bewusst zu machen, dass Jesus wahrhaft auferstanden ist.
Der Beginn dieses Sonntagsevangeliums mag deshalb erst einmal verwundern: „Als Judas vom Mahl hinausgegangen war..." Werden wir hier nicht gerade wieder in die Vergangenheit, in das Leiden Jesu, zurückgeholt? Warum gerade jetzt, mitten in der neuen Zuversicht, mitten in der Freude über die Auferstehung, mitten in der Vorbereitung auf Pfingsten, die „alte Geschichte" von Judas wieder hereinholen?
Vielleicht geht es darum, uns daran zu erinnern, dass – so wie Papst Leo es in seiner Antrittsansprache sagte – das Böse nie das letzte Wort haben wird.
Vielleicht geht es auch darum, dass Jesus gerade seine Jünger auf einen neuerlichen Abschied vorbereitet: seine „Himmelfahrt". Er wird weiterhin bei seinen Jüngern sein, aber auf eine andere Art und Weise.
Eine neue Etappe. Das fällt nie leicht.
Deshalb lässt Jesus seine Jünger noch einmal auf ganz besondere Weise Seine Liebe spüren. Die letzten Worte eines geliebten Menschen hüten wir wie einen wertvollen Schatz. So dürfen wir in diesen Tagen vor „Christi Himmelfahrt" auch das „Testament Jesu" neu hören. Diese Worte werden uns - gerade wenn wir Jesus einmal nicht (mehr) sehen können - Orientierung sein und immer wieder aus der Quelle schöpfen lassen: „Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe..."
Fragen zum Weiterdenken:
Hinführungen der Weggemeinschaften - ein Projekt der missionarischen Pastoral der
Diözese Innsbruck, www.geistreich.tirol
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Kategorie: Hinführung, Lesejahr C
Datum: 12.05.2025
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