Dreifaltigkeitssonntag, 26.05.2024, Mt. 28, 16-20
Bischof Hermann Glettler
Am Dreifaltigkeitssonntag hören wir das Testament Jesu. Es sind seine programmatischen
Anweisungen für seine Jünger und für die Gemeinschaft, die sich um sie herum bildet. Dieser
letzte Auftrag des Auferstandenen hat nichts an Aktualität verloren. Er gilt. Jesus macht eine
klare Ansage und ermutigt zum Vertrauen, weil er „alle Vollmacht" hat und bei uns sein wird
„alle Tage bis zum Ende der Welt". Eine gute Ausgangssituation, nicht wahr? Aber es werden
nochmals die Zweifel benannt – „einige hatten Zweifel". Wie in allen österlichen wird auch hier
ein Raum aufgemacht, wo die vielen Fragen Platz haben. Das Evangelium Jesu ist nie ein
Propagandatext, es ist immer eine Einladung, ein Weg. Es geht um eine Begegnung mit Jesus,
der uns das tiefste Geheimnis Gottes erschlossen hat. Der Glaube beginnt zu wachsen.
Immer deutlicher wird, dass Jesus uns nicht als einen einsamen Gott vorgestellt hat, der
irgendwo hinter den Wolken thront, sondern einen Gott in Beziehungen – Vater, Sohn, Hl. Geist.
Gott in sich selbst höchste Lebendigkeit – Liebe, die sich schenkt und wieder neu empfängt. Das
verändert alles. Wir sind mithineingenommen in die Gemeinschaft mit diesem Gott. Unser
alltägliches Leben mit Gott verbunden, nicht nur die frommen Teile!
Erste Frage: Was bedeutet Dir der Glaube an den „Dreifaltigen Gott" – nur Theorie?
Zweite Frage: „Geht zu allen Menschen!" Wie setzen wir das um? Gibt es gute Versuche?
Hinführungen der Weggemeinschaften - ein Projekt der missionarischen Pastoral der
Diözese Innsbruck, www.geistreich.tirol
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Kategorie: Hinführung, Lesejahr B
Datum: 26.05.2024
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