Das Evangelium von diesem 2. Sonntag der Fastenzeit führt uns auf den Berg der
Verklärung.
Jesus nimmt Petrus, Jakobus und Johannes mit auf den Berg. Aus den zwölf
Aposteln wählt er zu besonderen Momenten diese drei Jünger aus, so als ob er noch
einmal in spezieller Weise die Erwählung dieser Jünger unterstreichen möchte.
Auf dem Berg werden sie Zeugen seiner „Verwandlung". Plötzlich wird den Aposteln
vor Augen geführt, dass Jesus nicht nur wahrer Mensch ist (diese Erfahrung war
ihnen vom täglichen Leben her ja vertraut), sondern dass er auch wahrer Gott ist. Die
Apostel lernen Jesus sozusagen schrittweise besser kennen. Aus der leuchtenden
Wolke heraus wird die Stimme des Vaters hörbar: er bestätigt, was er bereits bei der
Taufe Jesu geoffenbart hat: „Dies ist mein geliebter Sohn". Gott offenbart sich,
sozusagen mitten im Alltag, als Vater und Sohn, die einander ewig lieben, ja, die die
Liebe selbst sind.
Die Jünger verkosten in diesem Licht etwas von der Freude des Jenseits, sodass
Petrus vorschlägt, drei Hütten zu bauen und dazubleiben. Diese Erfahrung des
„offenen Himmels" wird den Aposteln später, in der schweren Zeit des Leidens und
Sterbens Jesu helfen, im Leid nicht zu verzweifeln, sondern auszuharren und auf die
Auferstehung zu hoffen.
Und als sich die Jünger angesichts dieser Gotteserfahrung zu Boden werfen, fasst
Jesus sie an und lädt sie ein, aufzu(er)stehen und sich nicht zu fürchten.
Fragen zum Weiterdenken:
Hinführungen der Weggemeinschaften - ein Projekt der missionarischen Pastoral der
Diözese Innsbruck, www.geistreich.tirol
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Kategorie: Hinführung, Lesejahr A
Datum: 28.02.2023
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