Weihnachtswege


Anstatt einer traditionellen Kindermette in der Kirche wurden dieses mal in vielen Pfarre Weihnachtswege angeboten. Familien wurden eingeladen, den Weg zu gehen und so einmal anders die Weihnachtsbotschaft zu erleben. Hier gibt es zwei Beispiele einer Kindermette mal anders.

Seefelder Plateau und Arzl im Pitztal

Alle Jahre kommen gerne viele Familien zur Kindermette in die Kirche. „Wir haben nicht genügend Platz für alle in der Pfarrkirche" sind Worte, die uns während der aktuellen Corona-Pandemie bei der Planung für den Heiligen Abend beschäftigt haben.
Gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit wollten wir besonders vielen Menschen die Möglichkeit geben, das Wunder von Weihnachten – ganz neu und anders zu entdecken. Weihnachten 2020 war eine ungeahnte Chance, unsere gewohnten Räume zu verlassen, Kirche an anderen Orten zu finden und anders zu nutzen. Die Situation forderte uns heraus, für neue Wege und Impulse offen zu sein, nicht stehen zu bleiben, sondern neue Ideen und Konzepte zu entwickeln, um ein ganz besonderes Weihnachten zu feiern.
Speziell für Familien feierten wir heuer einen Stationen-Gottesdienst im Freien, Sterne als Wegweiser führten durchs ganze Dorf. Zum Miterleben und Mitmachen der Weihnachtsgeschichte luden vier Stationen von der Pfarrkirche bis zur Magnuskapelle ein. Viele Familie machten sich gemeinsam auf den Weg, um den Stern von Bethlehem zu suchen, um das Kind in der Krippe finden.
Auch für die Tiere im Wald wurde ein Weihnachtsbaum mit Futter geschmückt. Mit dem Friedenslicht in der Laterne, machten sich viele auf den Heimweg. So wie diese Kerze unser Zuhause heller und wärmer macht, so hat Jesus mit seiner Geburt Licht und Frieden in die Welt und in die Herzen gebracht.

Sabine Ostermann
Pastoralassistentin in Ausbildung

 

Weihnachtswege Seefelder Plateau

Die Idee eines Weihnachtsweges hatten Julia und ich gemeinsam. In Leutasch traf sie sich mit Pfarrkoordinatorin Petra Krug aus Leutasch, Pfarrkoordinatorin Andrea Neuner aus Seefeld, PGR Obfrau Heidi Aigner und mir zu einem regen Austausch. Die Geschichte für den Weg "Eine besondere Nacht - unterwegs mit den beiden Hirtenkindern David und Miriam" hat Julia bereits ausgearbeitet. Insgesamt 6 Stationen waren somit zur Kreativität gefordert. Wir haben uns für den ganzen Seelsorgeraum Gedanken gemacht, damit alles einheitlich ist. Es gab natürlich Sachen zum Mitnehmen, sei es Wolle, Holzscheitel, eine Träne oder ein Lächeln - auf die Geschichte abgestimmt. Nach dem gemeinsamen Brainstorming hat Julia Ehrenamtliche gesucht und gefunden, an diesem besonderen Tag die Stationen aufzubauen und zu betreuen, da nirgends eine Kindermette am Seefelder Plateau gefeiert wurde. Die Texte wurden auf A3 Papierbögen erstellt und eine sehr gute Zeichnerin, Vivienne Lagger aus Seefeld (16), hat megatolle Bilder dazu gezeichnet.

In den Pfarren Seefeld, Reith und Scharnitz wurde immer bei einer Station der Hinweis gegeben, wohin es weitergeht. In Leutasch haben wir eine Karte erstellt, die man am Beginn des Weges mitnehmen musste. Jeder wurde zur freien Gestaltung aufgerufen und Heidi und ich überlegten uns genau, was wir alles für jede Station brauchen. Durch die rechtzeitige Ankündigung waren bereits viele schon gespannt. Heidi und ich haben eine Nacht und Nebelstation gestartet, um alle Stationen aufzubauen, damit ich am nächsten Tag nur noch die "Mitnehmsachen" bereitstellen muss. Station war immer jemand anders anzutreffen, sei es ein weinendes Mädchen oder ein fröhlicher Hirte, der an einer Flöte spielt. Das Ziel war die leere Krippe in der Kirche. Zum Mitnehmen gab es eine Träne des weinenden Mädchens und eine Tonscherbe, denn ihr ist ein schöner Krug ihrer Oma aus der Hand gefallen. Bei einer Bäckerin, die für ihre kranke Nachbarin Brot gebacken hatte, gab es Holzscheitel zum Mitnehmen, damit es das besondere Kind, von dem alle sprechen auch warm hatte. An der nächsten Station hat sich ein Schaf im Busch an den Dornen verhangen. Die beiden Hirtenkinder haben das Schaf befreit, der Hirte war glücklich vor Sorge und gab den Kindern Wolle mit, um das kleine Kind zudecken zu können. Es war schon lange Dunkel geworden und die Kinder hörten Flötenmusik. Der fröhliche Hirte hab ihnen ein Lächeln mit. Vor der Kirche war dann dieser Stern, dem sie gefolgt sind. Anfangs haben sie sich nicht getraut weiter zu gehen. Schlussendlich habe sie all ihren Mut zusammengenommen und gingen zum Jesuskind.

Der Weg war in allen Pfarren im Seelsorgeraum Seefelder Plateau sehr gut besucht. Viele Familien machten sich zwischen 10:00 und 16:00 Uhr gemeinsam auf den Weg. Am Ende des Tages waren die Krippen belegt.

Und: Bei der Ankündigung wurden die Kinder eingeladen, sich als Hirten zu verkleiden! Und ganz wichtig: Eine Laterne mitnehmen (für das Friedenslicht)

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