Suppenküche


Durch Corona haben die Menschen weniger Kontakte. Eine Idee hatte eine Gruppe in Hall in Tirol

Hall in Tirol

Bekannt ist in manchen Gemeinden das gemeinsame Fastensuppenessen am Karfreitag. Und aus dem anglikanischen Bereich das Ausschenken von Suppe an Arme.

Bei diesem Projekt ist die Gemeinschaft im Vordergrund, nicht die eigentliche Armut, sondern das Fehlen von Gemeinschaft, das Alleinsein die soziale Vereinsamung oder Armut.
Zuerst entstand ein wöchentlicher Treffpunkt zum Zusammensitzen, über Gott und die Welt reden und gemeinsam aus dem Suppentopf schöpfen, eine Mahlzeit teilen, dabei vielleicht auch nach gemeinsamen Ideen fischen. (https://www.instagram.com/willkommen_in_der_suppenkueche/) Die Reste aus dem Suppentopf haben wir dann eingeweckt und damit haltbar gemacht.
Als es absehbar wurde, dass durch die Kontaktbeschränkungen der wöchentliche offene Treff nicht mehr in der gewohnten Weise stattfinden kann, haben wir uns gedacht: Warum die Suppen nicht mitgeben und so Gemeinschaft (wenn auch mit Abstand aber doch) erlebbar zu machen.
Dann kam noch eine weitere Idee dazu: Warum nicht auch anregen, dass jeder einmal ein bisschen über den Tellerrand schaut und überlegt, wo oder wie kann ich jemand anderen Aufmerksamkeit weitergeben.
Und so kamen in eine Kartonschachtel mit der eingeweckten Suppe noch eine Karte mit einem Text aus der Bibel und ein Mutmachertext (Eine kleine Geschichte und eine Erklärung und Anregung zum Mitmachen) überklebt mit einer Banderole: Ein Paket um mit Aufmerksamkeit beschenkt zu werden und auch weiter zu schenken.
So werden nun bis Weihnachten 2020 hoffentlich 100 Suppen verteilt –Neugierig gemacht, getröstet und ermutigt und gemeinsam ein Netz der Achtsamkeit geknüpft.

 

Anschrift

Diözese Innsbruck
Msgr. Mag. Jakob Bürgler
Bischofsvikar für missionarische Pastoral
Domplatz 2
A-6020 Innsbruck

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