Hinführung Hirtensonntag, 11.05. 2025, Joh 10,27-30
Sr. Mag. Lic. theol. Elisabeth Senfter, Pastoralassistentin der Universitätspfarre
Der Sonntag, 11. Mai 2025 ist zugleich Hirtensonntag und Muttertag. In der Tat zeigt Jesus sich in diesem Evangelium als der „gute Hirt", der sich wie eine „Mutter" um seine Herde kümmert. Er schenkt ihnen das Leben, „ewiges Leben". Seine Schafe werden nie zugrunde gehen.
Was kennzeichnet nun die Schafe?
Jesus sagt, sie „hören auf meine Stimme". Das heißt, dass Jesu Stimme „hörbar" sein muss, auch heute noch. In der Taufe hat Jesus jede/n von uns bei seinem Namen gerufen. Im Laufe unseres Leben spricht Jesus immer wieder zu uns, zu mir.
Wer die Stimme Jesu hört, kann ihr auch folgen.
Schließlich spricht Jesus von seiner „Hand" und der „Hand des Vaters ": niemand kann die Schafe aus dieser Hand entreißen. In den Ikonen des Ostens sehen wir oft das Antlitz Jesu, während der Vater symbolisch als eine „Hand von oben" dargestellt wird. Gottes Hand ist Symbol für sein Werk der Schöpfung (Gott formt den Menschen wie ein Töpfer sein Gefäß), aber auch für die Kraft der Rettung (mit starker Hand hat Gott Israel aus Ägypten herausgeführt) und hier ganz besonders für Schutz und Geborgenheit (Gott sorgt sich für den Menschen, beschützt ihn in seiner Zerbrechlichkeit).
Fragen zum Weiterdenken:
Hinführungen der Weggemeinschaften - ein Projekt der missionarischen Pastoral der
Diözese Innsbruck, www.geistreich.tirol
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Kategorie: Hinführung, Lesejahr C
Datum: 05.05.2025
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