Lange Tafel


Wie können Menschen von Kirche und Glauben angezogen werden, die durch bisherige Formen noch keine Anknüpfungspunkte gefunden haben?

Hildesheim, Deutschland

Die lange Tafel war die große Geste einer einwöchigen Veranstaltungsreihe rund um das Thema „Paulus" in Hildesheim. Menschen aus der ganzen Stadt und Region waren eingeladen, sich an die Tische zu setzen und Gastfreundschaft und ein Zeichen des Willkommens von Seiten der Kirchen zu erleben. Außerdem sollte ein Raum für Begegnungen entstehen: Begegnungen zwischen den Menschen, die dort zusammenkamen, Begegnungen zwischen Gemeindemitgliedern und kirchenfernen Menschen und die Begegnung zwischen Gott und den Menschen.
Durch neue und außergewöhnliche Formen können auch Menschen von Kirche und Glauben angezogen werden, die durch bisherige Formen noch keine Anknüpfungspunkte gefunden haben. Aber auch die, die schon in Kontakt mit Glauben und Kirche stehen, haben die Möglichkeit, Inhalte sinnhaft anders und durch eine ganzheitliche Auseinandersetzung neu zu erleben. Des Weiteren werden durch eine ökumenische gemeinsame Mitwirkung von vielen Gemeinden und Einrichtungen neue Begegnungen und Kontakte auch innerhalb der Kirche gefördert und das ökumenische Miteinander gestärkt.

Rückmeldung der langen Tafel am 30.06.19 in Hildesheim
Als Geste der Gastfreundschaft und des Willkommens hatten die Hildesheimer Kirchen zu einer Langen Tafel in die Burgstraße unterhalb der Michaeliskirche eingeladen. Etwa 1000 Menschen haben sich Samstagabend an den Tischen eingefunden, um miteinander zu essen und zu feiern.
An 61 Bierbänken saßen sich Jung und Alt gegenüber. „Das ist ein großartiges Bild hier in der Burgstraße. Kirche in Hildesheim ist vielfältig und bunt und stark", freute sich Superintendent Mirko Peisert über die gute Resonanz. 31 evangelische und katholische Gemeinden, Einrichtungen und Institutionen traten als Gastgeber an den Tischen auf. Ein ökumenisches Vorbereitungsteam hatte die Idee für das Event, welches im Rahmen des Hildesheimer Paulusfestes stattfand. Ein Rahmenprogramm durch den Posaunenchor von St. Michaelis und Gitarrenmusik von Solisten sorgte für die musikalische Unterhaltung.
Peisert wertete den Erfolg der Veranstaltung als Zeichen für das gute ökumenische Miteinander in Hildesheim. Sein katholisches Gegenüber, Dechant Wolfgang Voges, lobte die „wohltuende Gemeinschaft" und betonte, die Erfahrung des Miteinanders sei „Sammlung und Sendung" zugleich. Auch der evangelische Landesbischof Ralf Meister und Bischof Dr. Heiner Wilmer unterstrichen die Wichtigkeit, in der Ökumene weiter voran zu schreiten. „Die vielen unterschiedlichen Farben an den Tischen sind ein schönes Symbol dafür, dass wir in einem Geist der Vielfalt vereint sind", sagte Meister. 

 

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