Bibel lesen – nicht viel, aber regelmäßig


Eine Inspiration zum Bibellesen von von Roman J. Sillaber, MA BA.

Nicht viel, aber regelmäßig. Das nehme ich mir vor, wenn ich die Bibel lese. Für mich ist die Bibel eine Einladung zum Gespräch mit Gott. Sie erschließt sich nicht nur durch Verstand, sondern durch Hinhören auf das eigene Leben.

Beim Bibellesen hilft mir

  • ein fester Ort und feste Zeit,
  • den Text laut oder auch zweimal lesen und
  • den Text nachwirken lassen,
  • am liebsten beim Gehen in der Natur.

Um einen Text zu erschließen und mit dem eigenen Leben in Berührung zu bringen, eignet sich eine kurze, persönliche Lectio-Divina-Form (nach Egbert Ballhorn):

  1. Hören: den Text in Ruhe lesen, sprechen oder hören.
  2. Bedenken: kurz schweigen und in der Stille nachklingen lassen. Was bleibt hängen?
  3. Antworten: mit einem kurzen (freien) Gebet oder eigenen Gedanken, darauf reagieren.

Dieser Dreischritt lässt sich für mich gut unterwegs in den Alltag integrieren: hören vor dem Losgehen, bedenken beim Gehen, antworten am Ziel. Vor allem beim Gehen und Wandern in der Natur entfalten Texte oft eine ganz neue Tiefe.

 

Roman J. Sillaber, MA BA, Leitung Katholische Jugend Diözese Innsbruck

Diözese Innsbruck, www.geistreich.tirol

 

Kategorie: Blog, Missionarische Pastoral

Datum: 20.08.2026

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