Ostern aus Legosteinen


21 Lego-Bauwerke bringen die biblischen Geschichten von Palmsonntag bis Pfingsten ins Bild.

Pfarre Graz-Ragnitz

Vom Einzug in Jerusalem bis zum Tod am Kreuz, vom leeren Grab bis zu den Feuerzungen an Pfingsten: 21 Lego-Bauwerke brachten die biblischen Geschichten von Palmsonntag bis Pfingsten ins Bild. „Ostern aus LEGO" machte Kinder und Familien zu Baumeisterinnen und Baumeistern biblischer Geschichten. Mit diesen Bauwerken erzählten und zeigten sie ihre ganz persönliche Perspektive auf die verschiedenen Bibelstellen.
Die Kunstwerke – covidbedingt innerhalb der eigenen Familie geschaffen – wurden von über 40 Kindern zwischen fünf und zwölf Jahren gebaut. Ab dem Palmsonntag waren sie für drei Wochen vor und in der Kirche Graz-Ragnitz zu sehen. Zu den einzelnen Bauwerken gab es Infotafeln, auf welchen die Namen der Baumeisterinnen und Baumeister angeben waren. Zusätzlich fand sich darauf der Bibeltext, ein dazu passendes Gedicht und Kommentare der Kinder (siehe PDF-Dokument). Draußen wurden die Bauwerke durch Vitrinen geschützt.
Zusätzlich zeigten Fotos bei den verschiedenen Stationen die Kinder hinter den einzelnen Stationen und dokumentierten einzelne Schritte des Bauprozesses. Bei einigen Stationen gelangte man via QR-Code auch direkt zum Interview mit den Kindern.
In der Kirche fand sich darüber hinaus eine interaktive Station. Die Besucherinnen und Besucher konnten dabei selbst aktiv werden und an der Legokirche 2021 mitbauen. Ein Holzkreuz in der Mitte des Kirchplatzes auf welchem auch Erwachsene ihre Klage und Hoffnung hinterlassen konnten, rundeten die Ausstellung ab.
Die gut durchdachten, kreativen und sehr tiefsinnigen Bauwerke und Kommentare der Kinder zeigten die große Auseinandersetzung der Kinder und Familien und machten den Legoweg zu einem tollen Projekt, das viele Besucherinnen und Besucher anzog und auch mediales Interesse mit sich brachte.

Konkrete Vorgehensweise
Die Idee für das Projekt kam Vikar Hannes Biber Ende Januar. Das wenig später gegründete Osterwegteam plante und begleitete das Projekt in verschiedenen Bereichen:
• Kontakt mit den Familien
• Öffentlichkeitsarbeit (Zeitungen, ORF, Social Media)
• Videos, QR-Codes, Fotos und Schautafeln entlang des Weges
• Bau der Vitrinen und des Holzkreuzes
• Gestaltung des Platzes
• Gestaltung der Gottesdienste für und mit den Baumeisterinnen und Baumeister zu Beginn und am Ende des Projektes
• ...
Großteils verbauten die Kinder ihr eigenes Lego. Einiges tauschten die Familien auch untereinander aus. Auch die Pfarre kaufte einige große Legoplatten und Legofiguren an, bekam aber auch Spenden in Form von Lego und Geld von Einzelpersonen aus der Pfarre. Darüber hinaus wurde das Projekt von der Diözese finanziell unterstützt.
Kontakt
Wir freuen uns, wenn auch an anderen Orten „LEGO-Pastoral" entsteht, teilen gerne unsere Erfahrungen und freuen uns über Fragen, Fotos oder eine kurze Nachricht! johannes.biber@graz-seckau.at

Fotos: Gerd Neuhold

Anschrift

Diözese Innsbruck
Msgr. Mag. Jakob Bürgler
Bischofsvikar für missionarische Pastoral
Domplatz 2
A-6020 Innsbruck

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