6. Sonntag der Osterzeit, 05.05.2024, Joh.15,7-17
Bischof Hermann Glettler
„Geliebtwerden" und „Geliebtsein" – diese Gewissheit durchzieht diesen Abschnitt des Evangeliums. Das Gleichnis vom Weinstock wird vertieft, wo es geheißen hat, dass wir nur Frucht bringen können, wenn wir am Weinstock bleiben. Jesus spricht mit einfachen, starken, unendlich kostbaren Worten – eigentlich eine berührende Meditation – und nimmt uns hinein in seine Beziehung zum Vater. Eine bewegende Zusage! Liebe ist Verbundenheit – wie wir dies in Gott selbst wahrnehmen. Oft meinen wir, etwas leisten zu müssen, um Gott und den Menschen zu entsprechen. Die Frohbotschaft Jesu befreit von diesem Zwang – was nicht bedeutet, dass der Glaube eine anspruchslose Wohlfühl-Stimmung sei. „Bleibt in meiner Liebe!" Damit benennt Jesus das Entscheidende. Angesichts der vielen Momente von Unruhe in unserer Zeit, von gefährlicher Zerstreuung und Nervosität ist das „Bleiben" so wichtig. Wir müssen es täglich trainieren: Bei Jesus bleiben! 10 Minuten Stille pro Tag! Seine Worte wirken lassen! Seinem Geist Raum geben! Es ist die von Gott geschenkte Liebe, die uns innerlich frei macht und von allen möglichen Zwängen befreit. Ohne Liebe wird nicht nur das Gebet mühsam, auch jeder kleine Dienst der Nächstenliebe. Das Bleiben in der Liebe ist österliches „Programm".
Erste Frage: Was bedeutet es für mich konkret, „in der Liebe Jesu zu bleiben"?
Zweite Frage: Welchen Menschen könnte ich vermitteln, dass sie unendlich geliebt sind?
Hinführungen der Weggemeinschaften - ein Projekt der missionarischen Pastoral der
Diözese Innsbruck, www.geistreich.tirol
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Kategorie: Hinführung, Lesejahr B
Datum: 05.05.2024
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