Eröffnungsfeier für den strahlenden Engel, ein Denkmal für das behinderte Leben


Der strahlende Engel - das erste Denkmal für das behinderte Leben kommt nach Innsbruck! Es ist ein Symbol für das nicht perfekte Leben und steht als Zeichen dafür, dass behinderte Menschen genauso kostbar wie alle anderen Menschen sind.

Wann

Mi., 12. Aug 2020, 19:00 Uhr

Wo

vor der Kirche im Herzen der Stadt
Spitalskirche, Maria-Theresien-Straße 2, Innsbruck

Über die Veranstaltung

Damit Menschen mit Behinderungen auch in Zukunft das Licht der Welt erblicken dürfen und ein Teil der Gesellschaft sein werden, gibt es seit 2019 DAS ERSTE DENKMAL FÜR DAS BEHINDERTE LEBEN.
War es jetzt viele Wochen lang zu Gast im Gartenpalais Liechtenstein, kommt es am 12. August wieder zurück nach Innsbruck, bevor es dann wieder in die Welt hinaus geschickt wird.

Denn ein Engel ist ein Engel mit oder ohne Flügel.
Ein Mensch ist ein Mensch mit oder ohne Behinderung.
Licht spendet Hoffnung und erzeugt Emotionen -
unabhängig davon wie alt jemand ist, woher jemand kommt und woran er auch glauben mag.
Unsere Lichtskulptur soll Hoffnung und Zuversicht spenden
sowie ein starkes Zeichen der Toleranz und Mitmenschlichkeit darstellen.

Wir laden alle ein das Leben zu feiern und es von allen Seiten zu betrachten.

Mittwoch, 12. August 2020
19.00 Uhr / vor der Spitalskirche
Maria-Theresien-Straße 2, in Innsbruck

... mit Bischofsvikar Jakob Bürgler
... Musik: INNANNA
... und mit DIR/IHNEN/EUCH ALLEN

RollOn Obfrau Marianne Hengl: „Dieser Engel ist das erste Denkmal für das behinderte Leben weltweit. Ein Symbol für das nicht perfekte Leben. Es lohnt sich, diesen Engel ganz genau zu betrachten. Unser Engel hat einen scheinbaren Makel: Er hat nur einen Flügel - an jener Stelle, wo der zweite Flügel fehlt und somit seine Behinderung sichtbar wird, leuchten viele Lichter; denn dieses Denkmal steht als Zeichen dafür, dass behinderte Menschen genauso kostbar wie alle anderen Menschen sind. Obwohl der perfekte Schliff fehlt, leuchtet der innere Mensch facettenreich mit jedem schönen Mosaiksteinchen seines Wesens. Jeder Mensch ist anders – auch behinderte Menschen kann man erst kennenlernen, wenn man sich die Zeit nimmt, sie unvoreingenommen von verschiedenen Seiten zu „beleuchten".
„Mit großer Aufmerksamkeit und sorgenvoller Betroffenheit verfolge ich in Österreich die neu aufgenommene und gerade laufende Grundsatz-Diskussion um Abtreibung und Spätabtreibung bei Menschen mit Behinderung. Oberflächlich und knallhart wird über das Sein- oder Nichtsein von Menschen diskutiert - und das ist eine Diskriminierung höchsten Grades! Ich will behindert sein dürfen. Niemals würde ich mein Leben eintauschen. Ich liebe dieses Leben, auch wenn es eine große Herausforderung ist, habe ich darin viele Chancen entdeckt. Meine Familie hat mich immer geliebt so wie ich bin."

Papst Franziskus segnet das Denkmal für das behinderte Leben und ernennt Marianne Hengl zur „Botschafterin des behinderten Lebens."
Rund 90 Pilger/innen des Vereins RollOn Austria hat Papst Franziskus letztes Jahr bei seiner Generalaudienz am 5. Juni 2019 persönlich begrüßt. Bischof Hermann Glettler und eine Delegation des Landes Tirol begleitete die Gruppe nach Rom. Als Zeichen für den Schutz und die Wertschätzung des behinderten Lebens, brachte die Gruppe natürlich auch die 2,30 Meter große Engelsskulptur mit dem gebrochenem Flügel mit.

 

 

Anschrift

Diözese Innsbruck
Msgr. Mag. Jakob Bürgler
Bischofsvikar für missionarische Pastoral
Domplatz 2
A-6020 Innsbruck

Instagram

Infoscreen

Suchen ...

... und finden

GEISTreich - Diözese Innsbruck  
ImpressumLinksammlungDatenschutzKontakt

powered by webEdition CMS