4. Fastensonntag


Für die Weggemeinschaften und alle Interessierte gibt es hier jede Woche eine kurze Erklärung des Sonntagsevangeliums mit Fragen zum Weiterdenken.

Hinführung 4. Fastensonntag, 10.03.2024, Joh 3,14-21
Msgr. Mag. Jakob Bürgler, Bischofsvikar für missionarische Pastoral

 

Im Evangelium des vierten Fastensonntags wird das Symbol der Schlange verwendet, um das nahe Leiden und den Tod des Menschensohns Jesus Christus zu deuten. Bezuggenommen wird auf eine Erfahrung des Volkes Israel in der Wüste beim Auszug aus Ägypten.


Das Volk murrt über die Schwierigkeiten auf dem Weg in die Freiheit. Und wie das Murren, Jammern und Klagen die Gemeinschaft belasten und „zersetzen", so sind Schlangen mitten im Volk, die die Menschen beißen und töten. Gejammer und Anklage und Miesmachen drücken nach unten und machen kaputt.


Gott rät Mose, eine Kupferschlange auf eine Stange zu hängen und sie zu erhöhen. Jeder, der von einer Schlange gebissen wird und zur Kupferschlange aufschaut, wird gerettet und muss nicht sterben.


Jesus als die neue „Kupferschlange". Gott will nicht, dass Menschen kaputt werden. Gott will, dass Heilung geschieht und Rettung. Deshalb nimmt er alle Schuld auf sich, wird so zum „Sammelpunkt des Bösen (Schlange)", das am Kreuz stirbt, um das Leben zu retten.
Wunderbar wird im Evangelium der Kern unseres Glaubens ausgedrückt: „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird." (Joh 3,17)

 

Fragen zum Weiterdenken:

Welche Eigenschaften meines Lebens erinnern mich an die Schlange, die beißt, wehtut oder tötet? Wo gibt es in der Gesellschaft Grundhaltungen, die wie giftige Schlangen wirken?

Was kann ich tun, um dem Gift, das in mir und um mich herum ist, die Macht zu nehmen?

 

 

 

Hinführungen der Weggemeinschaften - ein Projekt der missionarischen Pastoral der
Diözese Innsbruck, www.geistreich.tirol

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Kategorie: Hinführung, Lesejahr B

Datum: 10.03.2024

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